Erlebnispark, Holzknechtland & Biberwasser

Holzknechtland

Arbeitsvorgänge der Forstwirtschaft aus vergangener Zeit werden hier in Stationen dargestellt. Das Holzknechtland ist alles andere als ein starres Museum – die Besucher werden direkt in das Erlebnis eingebunden und können spielerisch nachvollziehen, was einst harter Broterwerb war.

Waldquiz

Bei unserem Waldquiz mit Stempelrallye können die Kinder, aber natürlich auch die Begleitpersonen, ihr erlerntes Wissen überprüfen. Wer am Schluss alle Stempel in seinem Rätselheft gesammelt hat und das Lösungswort weiß, erhält an der Seilbahn-Talstation ein Erinnerungsgeschenk.

Fahrt mit der Waldeisenbahn:

Die verheißungsvollen Geräusche der Waldeisenbahn lassen Kinderherzen höher schlagen. Eine Fahrt rund um den Berg- und Kristallsee ist ein Erlebnis für alle kleinen und großen Besucher.

Triftanlage:

Der Abtransport der Baumstämme aus unseren Wäldern in die Großstädte erfolgte auf dem Wasserweg. Diese gefährliche Arbeit wurde Triften genannt, über Salza, Enns und Donau gelangte das Holz bis nach Wien. Bei der Triftanlage müssen die Kinder fleißig mithelfen die Baumstämme ins Tal zu schwemmen – über einen Holzaufzug gelangen die Stämme wieder zurück zum Start – ein vergnüglicher Kreislauf.

Wasserwerkstatt:

Elektrischen Strom gab es in früheren Zeiten noch keinen, daher nützten die Holzknechte die Kraft des Wassers um ein Sägewerk oder Schleifsteine anzutreiben. In der Wasserwerkstatt bearbeiten unsere kleinen Gäste Rinden- und Holzstücke mit Hilfe von wasserbetriebenen Schleifsteinen – danach können die Handwerker noch die kleinen Bastelstücke händisch nachbearbeiten und in der Arche des Waldes in der Kreativecke verzieren.

Walderlebnistage

Im Holzknechtland werden auch Walderlebnistage für Schulen organisiert. Betreut von einem geschulten Forstwart lernen Kinder jeder Schulstufe den Wald, seine Bedeutung und seine Geheimnisse kennen. Alle Infos zu den Walderlebnistag finde Sie hier.

Biberwasser:

Entdecke die Spielewelt unseres Maskottchens Biber Basti!

Mit dem Biberwasser entstand auf der Mariazeller Bürgeralpe ein moderner, in die Natur eingebetteter Spielepark für Kinder. Zu den Attraktionen zählen u.a. ein Wasserspielbereich mit Floßregatta, Wasserlauf mit Goldwaschbecken und Biberdomino sowie eine Riesenrutsche und die Kletteranlage „Adlerhorst“ mit Seilen, Hängeleitern und Kletternetzen in bis zu 3 Meter Höhe.

Die Eltern können ihren Kindern beim Spielen von der gemütlichen Seeterrasse des täglich geöffneten “Cafes am See” aus zusehen.

Errichtet wurden die neuen Attraktionen des Biberwassers vom steirischen Unternehmen Almholz, womit sicher gestellt wurde, dass die Wertschöpfung in der Region blieb.

SUP - Stand Up Paddle und Walkingballs

Am Ufer des Kristallsees gibt es einen eigenen Bereich, in dem du ein SUP und Walking Waterball ausprobieren kannst. Dieser Wasserball ist ein großer aufblasbarer Ball, in den eine Person einsteigen kann – somit kann man über das Wasser gehen bzw. rollen – ein Riesenspaß für Alle!

Aussichtsturm:

Über 100 Stufen auf den Aussichtsturm gilt es zu erklimmen, um die landschaftliche Schönheit des Mariazeller Landes ins Auge fassen zu können.
Der Ausblick von der Erzherzog-Johann-Aussichtswarte, einem der Wahrzeichen des Mariazeller Landes in die umliegende Gebirgswelt, ist einfach überwältigend.
Besonders beliebt bei Groß und Klein ist der Blick durch das Fernrohr: den Erlaufsee und das gesamte steirisch-niederösterreichische Alpenvorland kann man von hier aus betrachten. Das herrliche Bergpanorama wird mit Höhenangaben auf einer im Jahr 2014 neu installierten Bildlegende anschaulich erläutert.
 

Die Geschichte des Aussichtsturms:

Bereits 1855 gab es auf der Mariazeller Bürgeralpe einen Aussichtsturm aus Holz.

1881 übernahm die Sektion Mariazell der AV die Rekonstruktion dieses Turmes und erhöhte ihn um ein Stockwerk. Das Holz hierfür hatte die Bürgerliche Forstkommune gestiftet. Nach der Vollendung kam es am 19. Juni 1882 zur feierlichen Eröffnung des damals Erzherzog Franz Carl-Warte genannten Bauwerks. Im sogenannten “Erzherzog Johann-Jahr
1959”, also zum 100. Todestag des Erzherzogs, wurde die Warte auf den heutigen Namen umbenannt.

Im Jahre 1981 ging die Warte durch Kauf ins Eigentum der Mariazeller Schwebebahnen GmbH über, die für die vorbildliche Restaurierung des Baues sorgte.